Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen der BusinessNachfolge24 GmbH (nachfolgend „Auftragnehmer“) gegenüber Unternehmern, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber“).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Die Nutzung der Website und der dort bereitgestellten Informationsangebote (einschließlich Kontaktformular, Nachfolge-Check und Unternehmenswert-Rechner) erfolgt ebenfalls auf Grundlage dieser AGB, soweit sie die Website-Nutzung betreffen.
2. Vertragspartner
BusinessNachfolge24 GmbH
Köhlerweg 3a
93080 Pentling
Geschäftsführung: Roland B. Bonke & Elisabeth Ferstl-Bonke
Amtsgericht Regensburg, HRB 19246
USt-IdNr.: DE352013411
E-Mail: info@businessnachfolge24.de
Telefon: +49 (0)9405 – 9413 65
3. Leistungsgegenstand
Der Auftragnehmer erbringt betriebswirtschaftliche Beratung und Begleitung, insbesondere in den Bereichen Unternehmensnachfolge, Unternehmenskauf und -expansion, Unternehmensverkauf, Unternehmensbeteiligung sowie Personalmanagement und Personalberatung.
Der konkrete Leistungsumfang, Zeitrahmen und das Honorar ergeben sich aus dem jeweiligen individuellen Mandatsvertrag bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung.
Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung. Soweit rechtliche oder steuerliche Fragen berührt werden, weist der Auftragnehmer auf die Einschaltung geeigneter Rechtsanwälte, Steuerberater oder sonstiger Berufsträger hin. Empfehlungen Dritter begründen kein Mandatsverhältnis mit diesen Dritten.
4. Vertragsschluss und Erstgespräch
Darstellungen auf der Website, Kontaktaufnahmen, Erstgespräche sowie die Nutzung von Nachfolge-Check oder Unternehmenswert-Rechner sind unverbindlich und stellen kein Angebot im Rechtssinne und keinen Vertragsschluss dar.
Ein Mandatsverhältnis kommt erst durch eine schriftliche Vereinbarung oder durch ausdrückliche schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande. Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung.
Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, jedes Anliegen anzunehmen. Mandate werden nur übernommen, wenn eine strukturierte und realistische Begleitung möglich erscheint.
5. Website, Nachfolge-Check und Unternehmenswert-Rechner
Die Inhalte der Website dienen der allgemeinen Information. Sie ersetzen keine individuelle Beratung im Einzelfall.
Der Nachfolge-Check und der Unternehmenswert-Rechner liefern ausschließlich eine grobe, unverbindliche Ersteinschätzung. Die Ergebnisse sind keine Unternehmensbewertung, keine Due-Diligence-Prüfung und keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder zur Nachfolge. Sie ersetzen insbesondere keine fundierte Bewertung, keine rechtliche oder steuerliche Prüfung und kein persönliches Beratungsgespräch.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der über die Website bereitgestellten Informationen und Berechnungsergebnisse.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer rechtzeitig alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Auskünfte vollständig, zutreffend und in geeigneter Form zur Verfügung.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die auf unvollständige, verspätete oder unrichtige Mitwirkung zurückgehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer ist berechtigt, den hierdurch entstehenden zusätzlichen Aufwand gesondert zu berechnen.
7. Honorare und Zahlungsbedingungen
Art und Höhe des Honorars (insbesondere Fixhonorar, erfolgsabhängige Bestandteile oder kombinierte Modelle) werden individuell vereinbart.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die weitere Leistung zurückzuhalten, bis fällige Beträge ausgeglichen sind.
Auslagen und notwendige Fremdkosten (z. B. Reisekosten, Gutachten Dritter) werden nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet, soweit nicht anders vereinbart.
8. Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer behandelt alle im Rahmen der Anbahnung und Durchführung eines Mandats bekannt werdenden Informationen über den Auftraggeber, dessen Unternehmen und beteiligte Dritte vertraulich. Dies gilt auch für unverbindliche Erstgespräche.
Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht für Informationen, die allgemein bekannt sind, dem Auftragnehmer bereits rechtmäßig bekannt waren, von Dritten ohne Vertraulichkeitsverstoß mitgeteilt wurden oder aufgrund gesetzlicher, behördlicher oder gerichtlicher Verpflichtung offenzulegen sind.
Der Auftraggeber verpflichtet sich, vertrauliche Informationen des Auftragnehmers, insbesondere Methoden, Unterlagen und interne Einschätzungen, ebenfalls vertraulich zu behandeln.
9. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist – außer in den Fällen unbeschränkter Haftung – ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Entscheidungen, die der Auftraggeber auf Grundlage der Beratung trifft. Die unternehmerische Entscheidung verbleibt stets beim Auftraggeber.
Soweit der Auftragnehmer Dritte empfiehlt oder hinzuzieht, haftet er nicht für deren Leistungen, es sei denn, der Auftragnehmer hat deren Auswahl vorsätzlich oder grob fahrlässig fehlerhaft getroffen.
10. Urheberrecht
Alle vom Auftragnehmer erstellten Unterlagen, Analysen, Konzepte und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, soweit nicht anders schriftlich vereinbart. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck.
Inhalte der Website sind urheberrechtlich geschützt. Eine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe über den privaten, nicht gewerblichen Gebrauch hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
11. Laufzeit und Kündigung
Laufzeit, Kündigung und Beendigung richten sich nach dem jeweiligen Mandatsvertrag. Fehlt eine abweichende Regelung, kann das Mandat von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, soweit nicht ein befristetes oder projektbezogenes Mandat vereinbart ist.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bis zur Beendigung erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung ist – soweit gesetzlich zulässig – Regensburg.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
